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4.8.2020 : 13:04 : +0200

Neuntklässler aus Friesenried mit herausragendem Ergebnis

Auch an der Grundschule und Mittelschule Friesenried fand die diesjährige Verleihung der Abschlusszeugnisse der neunten Klasse unter ganz besonderen, hygienetechnisch notwendigen Maßnahmen statt.

Musste noch vor einigen Wochen wegen der Corona - Krise befürchtet werden, dass überhaupt keine Zeremonie stattfinden durfte, so konnten nun doch alle Absolventinnen und Absolventen zusammen mit ihren Eltern die Zeugnisse in Empfang nehmen.

Auch wenn keine musikalischen Einlagen stattfinden durften, so gab es doch von verschiedenen Seiten Rednerbeiträge, die die Leistung der jungen Leute entsprechend würdigten.

Dass dies ein ganz besonderer Abschlussjahrgang sei, weil die Schülerinnen und Schüler trotz widrigster Umstände wie Lockdown, Homeschooling und getrennter Lerngruppen bemerkenswerte Ausdauer beim Lernen zeigten und ein sehr gutes Gesamtergebnis im qualifizierenden Mittelschulabschluss erzielten, betonte Rektor Michael Kott in seiner Rede. Gleichzeitig hob er aber auch die Bedeutung der Eltern in dieser schwierigen Phase hervor. Fast 90 % der Schülerinnen und Schüler erreichen heuer den qualifizierenden Mittelschulabschluss, den erfolgreichen Mittelschulabschluss sogar alle.

In ihrer Rede bedankten sich die Klassensprecherinnen S. Riese und A. Dröber bei ihren Lehrkräften für deren großes Engagement und die qualifizierte Begleitung bis zu den Prüfungen.

Der Friesenrieder Schulverbandsvorsitzende und Bürgermeister Huber nahm sich in seinem Beitrag des Begriffes der Systemrelevanz an und kam zu dem Ergebnis, wie wichtig und somit ebenso systemrelevant die Mittelschülerinnen und Mittelschüler sind. Denn sie sind es letztlich, die mit ihrer Berufswahl zur Aufrechterhaltung unseres Gesellschaftssystems erheblich beitragen.

Klassenleiter Richard Rosental unterstrich in seiner Rede den Zusammenhalt in der Klasse während der zurückliegenden, nicht gerade einfachen Zeit der Vorbereitung, des Lernens zu Hause und nach dem Wiederbeginn des Präsenzunterrichts. Wie sehr sich die Jugendlichen zu nunmehr fast erwachsenen Menschen entwickelten, zeigte eine Präsentation von Kinder- und aktuellen Fotos der Absolvertinnen und Absolventen, die auch so manchen Elternteil erstaunen ließ.

Die Vorsitzende des Elternbeirates Frau Rohrmayer bedankte sich in ihrer Ansprache für den großen Einsatz der Lehrkräfte, erinnerte aber die Jugendlichen in ihrem launigen Gedichtvortrag daran, dass der nun folgende Lebensabschnitt alles andere als leicht und „chillig“ werden wird.

Der Vorsitzende des Fördervereins, Hr. Thomas Klughammer, ehrte danach die vier Besten des diesjährigen Jahrgangs mit Präsenten des FöVe.

Durch die Vertrauenslehrkraft Fr. Gerle und Klassenleiter Hr. Rosental wurden die Preise des Landkreises für besondere schulische Leistungen an Natalie Weber und für besonderes soziales Engagement an Alexandra Dröber und Hanna Pokorny verliehen.

Abgeschlossen wurde die Zeugnisvergabe durch die geistigen Worte von Dekan Thomas Hatosch. Er hob in einer Geschichte die Bedeutung Gottes für das gesamte Leben der Jugendlichen hervor, weil Gott in allen Phasen des menschlichen Lebens da ist und den Einzelnen auch trägt und stützt.

Michael Kott